Dogenpalast Tickets

Der Dogenpalast (Palazzo Ducale) ist sicherlich eines der berühmtesten Gebäude in Venedig. Er ist ein prächtiges Beispiel für die venezianische Gotik und vielleicht das größte Wunder in Venedig, einer Stadt voller wundersamer Dinge.

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Öffnungszeiten

Montags bis Sonntags: 08:30 - 19:00 Uhr

Die oben genannten Zeiten gelten für die Sommersaison, die vom 1. April bis 31. Oktober dauert. Im Winter schließt der Palast bereits um 17:30 Uhr. Der letzte Einlass erfolgt eine Stunde vor Schließung.

Anfahrt

Piazza San Marco, 1, 30124 Venedig VE, Italien

Der Dogenpalast befindet sich im Osten des Markusplatzes am Dom San Marco auf der Hauptinsel Venedigs. Wenn man von einer der Nachbarinseln aus ankommt, ist der nächstgelegene Fährhafen San Marco. Wer lieber stilvoll mit der Gondel anreist, sollte den Gondoliere anweisen, zum selben Terminal zu fahren. Zu Fuß wird die Wegbeschreibung etwas komplizierter, da die Geografie Venedigs so ungewöhnlich ist. Wenn man jedoch zum Markusplatz geht, kann man eigentlich nichts falsch machen!

FAQs - Häufig gestellte Fragen

Sollte ich Tickets im Voraus buchen?
Es ist ratsam, die Tickets im Voraus zu buchen. Tickets sind auch immer an der Kasse erhältlich, der Palast ist jedoch so eine populäre Attraktion, dass man mit ziemlicher Sicherheit Schlange stehen muss. Wer seine Tickets online bucht, kann dies leicht umgehen. Die Tickets kosten 20€ und man hat damit Eintritt in alle Museen am Markusplatz, einschließlich des Museo Correr und der Biblioteca Nazionale. Mit einem Museumspass für 24,50€ erhält man Zugang zu all diesen und zusätzlich noch zu zehn weiteren Museen in ganz Venedig.
Ist der Dogenpalast rollstuhlgerecht?
Der Palast ist sehr gut ausgestattet, um den Bedürfnissen von Rollstuhlfahrern gerecht zu werden. Der direkte Zugang zum Erdgeschoss ist einfach, und die meisten Räume haben entweder einen stufenlosen Zugang oder Rampen. Die oberen Stockwerke kann man mit dem Aufzug erreichen, sollte sich aber diesbezüglich vorher an einen Mitarbeiter wenden.
Wo kann man etwas essen und trinken?
Der Dogenpalast verfügt über ein ausgezeichnetes Café, was zu einem Päuschen einlädt. Das Culto Caffè e Cioccolato bietet echten italienischen Kaffee, edle Weine, venezianische Backwaren und eine Auswahl an lokalen Köstlichkeiten. Es gibt auch einen gut sortierten Souvenirladen, in dem man alle Arten von Palastandenken sowie Kunstwerke und Bücher über die jüngsten Wechselausstellungen des Palastes erwerben kann. Und auch auf dem Markusplatz wimmelt es nur so von ausgezeichneten Bars, Restaurants und Cafés mit einem herrlichen Blick über die Piazza.
Wann ist eine gute Zeit für einen Besuch?
Jeder weiß, dass Venedig ein sehr beliebtes Reiseziel ist, und der Dogenpalast steht auf der To-Do-Liste der meisten Besucher ganz oben. Da die ganze Stadt in der Hochsaison sehr belebt ist und die meisten Menschen auch den Markusplatz sehen wollen, ist es vielleicht eine gute Idee, den Palast früh am Tag zu besuchen.

Was man vor dem Besuch des Dogenpalastes wissen sollte

Wer war der Doge?
Frei übersetzt, war der Doge der Herzog von Venedig. Doch weniger ein Erbfolger war der Doge vielmehr meist ein weiser Stadtältester, häufig mit militärischer Erfahrung und ausgewählt aus einer der mächtigsten Familien der Stadt. Dogen regierten auf Lebenszeit, und viele von ihnen sind in der Markuskirche neben dem Dogenpalast bestattet. Diese Position existiert nicht mehr, und der letzte Doge trat zurück, nachdem Napoleons Armeen 1797 die Stadt eroberten.
Die Seufzerbrücke von Venedig
Diese Brücke mit dem passenden Namen verbindet den Dogenpalast mit dem Gefängnis, das auf der anderen Seite des Kanals im Osten liegt. Diese Brücke soll ihren Namen erhalten haben, da sie das Letzte war, was Häftlinge von der Außenwelt sahen, bevor sie inhaftiert wurden. Einige kamen zurück, um das Tageslicht zu sehen, während andere nicht so viel Glück hatten.
Kurz zur Geschichte
Seit dem 9. Jahrhundert stand immer an der Stelle des heutigen Dogenpalastes ein Palast der einen oder anderen Form. Seltsamerweise sind diese Paläste in einer Stadt, die für ihre Wasserwege bekannt ist, stets unglücklicherweise durch Feuer zerstört worden. Der größte Teil des heutigen Palastes, der in der venezianisch gotischen Tradition erbaut wurde, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der Palast hat nicht nur mehrere Katastrophen erlitten, sondern auch eine Vielzahl von Herrschern überstanden. Während der Besetzung der Stadt durch Napoleon stand Venedig unter französischer Herrschaft und geriet dann unter österreichische Kontrolle, bevor es 1866 schließlich Teil Italiens wurde.

Was gibt es rund um den Dogenpalast zu sehen?

Markusdom
Direkt neben dem Dogenpalast befindet sich der Markusdom, der seit 1807 als Kathedrale der Stadt Venedig dient. Der Dom, der erstmals im 9. Jahrhundert erbaut wurde, hatte in seiner langen Geschichte immer wieder Brände zu verzeichnen. Die Pracht und Üppigkeit seiner heutigen Form macht ihn jedoch immer noch zu einem der größten Beispiele byzantinischer Architektur in Italien.
Markusdom

St Mark

Der Campanile
Auch der Glockenturm, der sich über dem Markusplatz erhebt, hatte seinen gerechten Anteil an Unglücken in seiner Geschichte. Während Feuer und Blitze den Turm im Laufe der Jahre beschädigt haben, wurde er immer wieder umgebaut (zuletzt 1912) und bietet einen atemberaubenden Blick über Venedig.
Der Campanile

The Campanile

Mercerie
Vom Campanile bis zur prächtigen Rialto-Brücke am Canale Grande führt diese belebte Einkaufsstraße Venedigs. Hier kann man nach Souvenirs stöbern oder sich etwas aus den unglaublich eleganten Geschäften gönnen.
Mercerie

Mercerie