Fernsehturm Tickets

Berlins Wahrzeichen, der Fernsehturm, ist das höchste öffentlich zugängliche Gebäude Europas und eine der beliebtesten Attraktionen der Stadt. Ein Aufzug nimmt einen mit zur Aussichtskugel, von wo aus man einen 360-Grad-Panoramablick über die Stadt und die Umgebung hat.

Am beliebtesten

Öffnungszeiten

März bis Oktober: täglich 09:00 bis 24:00 Uhr

November bis Februar: täglich 10:00 bis 24:00 Uhr

Das Restaurant ist von 10:00 bis 23:00 Uhr geöffnet und die Küche schließt um 22:30 Uhr.

Letzter Aufstieg um 23.30 Uhr

2 Tage Stillstand pro Jahr für Wartungsarbeiten, in der Regel Anfang Dezember.

Anfahrt

Panoramastraße 1A, 10178 Berlin

Man wird keine Probleme haben, den Fernsehturm zu erkennen, denn seine Höhe garantiert, dass er auch aus großer Entfernung sichtbar ist. Der Eingang des Fernsehturms befindet sich direkt am Alexanderplatz. Die lokalen S-Bahn-Linien S3, S5, S7 und S9 halten hier. Es gibt auch einen U-Bahnhof, der von den Linien U2, U5 und U8 bedient wird. Wer mit dem Auto nach Berlin fahren möchte, nutzt am besten den großen Parkplatz am Einkaufszentrum Alexa.

FAQs - Häufig gestellte Fragen

Sollte man schwindelfrei sein?
Im Berliner Fernsehturm gibt es keine Glasböden oder offenen Flächen, so dass auch höhenängstliche Besucher das Erlebnis und die spektakuläre Aussicht von der Plattform, 203 Meter über den Berliner Gehwegen, genießen können.
Wo bekomme ich Tickets?
Die Kasse des Fernsehturms befindet sich ebenerdig im Sockel des Turms. Beim Ticketkauf erhält man ein nummeriertes Ticket mit einem bestimmten Zeitfenster. Wer den Turm zu Spitzenzeiten besucht, muss eventuell etwas warten. Es steht einem jedoch frei, in der Zwischenzeit etwas anderes zu tun. Fast Track Tickets, das heißt Tickets ohne Wartezeit sind ebenfalls erhältlich.
Gibt es ein zeitliches Limit, wie lange ich bleiben kann?
Sobald man sich im Aussichtsbereich befindet, kann man so lange bleiben, wie man möchte, und die Aussicht genießen. Wer jedoch im Restaurant isst, sollte den Tisch schon nach einer gewissen Zeit wieder frei machen.
Wie weit kann ich von oben aus sehen?
Bei klarer Sicht ist es möglich, bis zum Ferienort Tropical Islands zu sehen, etwa 80 Kilometer entfernt im nahen Brandenburgischen Land. Detaillierte Informationstafeln in englischer und deutscher Sprache helfen den Besuchern, Standorte vor Ort zu identifizieren und ihre Geschichte zu erzählen.
Kann ich die Treppe benutzen, um den Turm auf und ab zu gehen?
Die einzige Treppe im Turm ist nur für Notfallevakuierungen und darf nicht von der Öffentlichkeit benutzt werden. Nur die beiden Lifte, die einen in nur 40 Sekunden bis zur Kugel des Turms bringen, werden öffentlich genutzt.

Wissenswertes

Geschichte des Berliner Fernsehturms
Der Baubeginn für den Fernsehturm erfolgte 1965 und wurde 1969 abgeschlossen. Es sollte ein Symbol der ostdeutschen Macht sein und die praktische Funktion haben, Fernsehbilder in der ganzen Stadt und darüber hinaus zu übertragen. Der Turm wurde 1979 zum Nationaldenkmal erklärt und nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 zu einem der meistbesuchten Bauwerke der ganzen Stadt.
Was gibt es zu sehen?
Wer warten muss, um raufzufahren, sollte sich die Zeit nehmen, um im Foyerbereich mehr über die anderen hohen Türme und Gebäude der Welt zu erfahren. Wenn man den Aufzug betritt, sollte man nach oben schauen- es gibt eine Glasdecke und man kann dabei zusehen, wie der Fahrstuhl den Turm hinaufsaust. Die Aussichtsplattform des Fernsehturms ist rundum mit Fenstern versehen, die einen 360-Grad-Blick über die Stadt und weit darüber hinaus ermöglicht. Im Westen sieht man das Brandenburger Tor, den Tiergarten und Schloss Charlottenburg oder im Süden den alten Flughafen Tempelhof, der heute ein öffentlicher Park ist. Rund um die Aussichtsplattform gibt es Informationstafeln, die über wichtige Gebäude und Stätten in englischer und deutscher Sprache informieren.
Essen und Trinken im Fernsehturm
Für ein Getränk an der Bar, die sich auf der gleichen Ebene wie die Aussichtsplattform befindet, ist keine Reservierung erforderlich. Eine kurze Treppe führt uns vier Meter höher zum Restaurant, wo die Besucher essen können, während sich das gesamte Restaurant langsam dreht und einen ständig wechselnden Blick auf Berlin bietet. Es empfiehlt sich zum Frühstück oder Mittagessen herzukommen, dann sind die Tickets ohne Wartezeit im Preis inbegriffen. Abends gibt es ein a la carte Menü mit einer Mischung aus deutschen Klassikern und internationalen Gerichten. Eine Voranmeldung für das Restaurant ist ein Muss, besonders wenn man gern einen der Fenstertische hätte.

In der Umgebung

Bootstouren
Vom Fernsehturm, vorbei an der grünen Kuppel des Doms, sind es nur fünf Gehminuten bis zur Spree, wo die Bootsfahrten beginnen. Hier kann man sich auf einer einstündigen Fahrt auf der Spree an allen berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt entlang entspannen. Es sind Audioguides in vielen verschiedenen Sprachen verfügbar. Wer es vorzieht, die Stadt nachts beleuchtet zu sehen, bucht sich lieber eine der Dinnertouren auf dem Boot.
Bootstouren
Boat Tours. marcovarro / Shutterstock.com
Die Museumsinsel
Auf der Museumsinsel befinden sich die besten Berliner Kunstgalerien und Museen. Die Mumien, Hieroglyphen, Nofretete-Büste und ägyptische Antiquitäten im Neuen Museum und das atemberaubende geflieste Ishtar-Tor im Pergamonmuseum sollte man nicht verpassen. Kunstliebhaber können die romantischen und impressionistischen Werke in der Alten Nationalgalerie besichtigen. Die großen Rasenflächen und Gartenanlagen auf der Museumsinsel sind auch ein großartiger Ort zum Entspannen oder für ein Picknick.
Die Museumsinsel
Museum Island
DDR Museum
Das DDR-Museum liegt direkt am Spreeufer. Ein interessantes und kurios gestaltetes Museum, das das Leben in der ehemaligen DDR zeigt. Hier kann man in einem Trabant Platz nehmen und sein Fahrkönnen testen. Oder man stöbert in den Küchenschränken einer typischen Ostberliner 70er-Jahre-Wohnung und erfährt alles über den Alltag des gewöhnlichen Ostdeutschen während des Kalten Krieges.
DDR Museum
DDR Museum. Luisa Fumi / Shutterstock.com